Herbstferien 2026 in Celle: Eine Woche lang war die Trift 32 ein Spielelabor. 13 Jugendliche zwischen 11 und 18 Jahren haben beim Denk.Mal Game Jam ihre eigenen Computerspiele entwickelt, von der ersten Skizze bis zum fertigen Game.
Angefangen hat alles mit Papier und Stift. Schon am ersten Nachmittag waren die Ideen so weit, dass die Gruppen in die Spielesoftware Unity wechselten, einen Tag früher als geplant. Am zweiten Tag kam das geheime Thema ans Licht: Sophia Dorothea, die Prinzessin aus Celle. Im Residenzmuseum im Celler Schloss sammelten die Jugendlichen Notizen und Fotos für ihre Figuren, Räume und Geschichten.
Danach arbeiteten drei Teams wie kleine Studios. Figuren und Kulissen entstanden mit Filzstift auf Papier oder auf dem iPad, in kurzen Werkstätten ging es um Geräusche, Animation und Musik. Ein Team komponierte mit GarageBand, eines am Klavier, eines stellte seinen Ton aus einer Klangbibliothek zusammen. Am Samstag spielten alle die Spiele der anderen und notierten, was noch hakt.
Am Sonntag, 18. Oktober, haben die Jugendlichen ihre drei Spiele vorgestellt: „Forbidden Love“, „Letter Escape“ und „BUG Princess“. Etwa 70 Gäste haben sie ausprobiert, und alle Teilnehmenden bekamen eine Teilnahmebescheinigung und ein T-Shirt mit Motiven aus der Woche. Spielen kannst Du alle drei jetzt im Browser, auf unserer Spieleseite.
Begleitet haben die Woche Katharina Gröschner, die das Programm leitete und die Animation vermittelte, Andreas Scherren für Programmierung und Musik und Laura Malavé, die den Teams in allen Bereichen zur Seite stand. Für das Essen sorgte die ganze Woche über ein Küchenteam.
Der Game Jam wurde gefördert von „Wir können Kunst“ (BBK) im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Kooperationspartner waren die Oberschule Westercelle und das Residenzmuseum im Celler Schloss. Danke auch an den Landkreis Celle für seine Unterstützung.



